Startseite

Startseite

















Das schreibt die Presse ...

Bild Hamburg, 14. Okrober 1998:
Alexander hat seine Hundedamen immer dabei




Bunte, 19. September 2001: Eduardo Rivera
sein Blindenhund kam zu ihm zurück



Der unerschütterlichen Treue seines Blindenhundes Dorado verdankt Eduardo Rivera, 42,
sein Leben. Als der erste Jet in den Tower raste, war der Computerfachmann im 70. Stock
des Nordturmes: "Alle stürzten ins Treppenhaus. Die Schreie und das Geschubse waren für
mich ein einziger Horror, weil ich ja nichts sehen kann." Als der Blinde vor den Nottreppen
steht, wird ihm klar, dass er wahrscheinlich niemals runterkommen wird. "Ich wollte
wenigstens meinem Hund die Chance geben, sich zu retten. Warum sollten wir beide
in dieser Hölle sterben?" Rivera lässt seinen 4-jährigen Labradir von der Leine, gibt ihm
den Befehl: "Lauf!" Eine Helferin bleibt bei dem Mann. Fünf Minuten später fühlt er etwas
Vertrautes neben sich - Dorado war zurückgekehrt. "Ich konnte es nicht glauben! Aber ich
fühlte mich sofort viel sicherer, Dorado gab mir Kraft." Ganz langsam, Stufe um Stufe,
führt der Hund ihnüber 70 Stockwerke nach unten auf die Straße. "Er hat mich nicht allein
gelassen, das werde ich nie vergessen. Er war bereit, sein Leben für mich zu opfern."



Das goldenen Blatt, 7. November 2001:
Mein Hund führte mich ins Leben zurück




Tausende von Menschen liegen nach dem entsetzlichen Attentat vom 11. September
noch unter den Trümmern des New Yorker World Trade Centers begraben.
Viele aber konnten sich aus den riesigen Bürogebäuden retten. Einer von ihnen ist
Michael Hingson (52). Das Besondere: Er ist von Geburt an blind und verdankt sein
Leben seinem treuen Führhund Roselle. Mit seiner Geschichte, die er in der
"Larry-King-Show" beim Fernsehsender CNN erzählt hat, rührte der Mitarbeiter
einer Computer-Software-Firma ganz Amerika.
"Wie immer sind Roselle und ich gegen sieben Uhr morgens mit dem Zug von zu
Hause in New Jersey nach New York ins Büro gefahren", schildert der sympathische
grauhaarige Mann den Schreckenstag. "Für das letzte Stück nahmen wir die U-Bahn
bis zur Station unter dem World Trade Center. Kurz nachdem wir im Büro angekommen
waren, flog das Flugzeug mit einem entsetzlichen Knall etwa 15 Meter
über meinem Büro in den Turm hinein. Dann schwankte das Gebäude so heftig -
ich schätze, drei bis vier Meter -, dass ich glaubte, es würde einstürzen.
Die Deckenplatten brachen auf uns herunter, es stank nach Rauch und Kerosin.
Ich dachte nur: Wir müssen sofort hier raus. Aber 78 Etagen zu Fuß hinunter -
auf einer Treppe, die Roselle noch nie benutzt hatte? Wie würde sie reagieren?
Doch meine treue Begleiterin meisterte die Situation. Je tiefer wir hinunter kamen,
desto mehr Gedränge gab es. Aber es kam keine Panik auf. Wir brauchten fast eine
Stunde bis zum Ausgang. Immer wieder machten wir Platz für die Feuerwehrleute,
die auf dem Weg nach oben waren. Wahrscheinlich hat keiner dieser tapferen,
pflichtbewussten Männer das Gebäude lebend verlassen...
Roselle und ich waren ungefähr 200 Meter vom Gebäude entfernt, als der erste Turm
einstürzte. Wir suchten Zuflucht in der U-Bahn-Station. Ich hörte das furchtbare Krachen
von Stahl und Beton; meine Lungen füllten sich mit Rauch und Staub.
Es war unheimlich, aber Roselle ließ sich nicht verwirren, obwohl die Menschen in
Panik schubsten und drängelten. Wenn ich Roselle nicht gehabt hätte, läge ich
jetzt auch unter den Trümmern. Sie hat mir das Leben gerettet. Das werde ich dem
treuen Tier niemals vergessen."


Charity1